Tierphysiotherapie Jessica Wiele

Allgemein

Was ist die Neuromuskuläre Stimulationstherapie?

 
Die Neuromuskuläre Stimulationstherapie (NST) ist eine Schwingungstherapie. Das mit Herz-Frequenz arbeitende Gerät überträgt dabei ein bestimmtes Schwingungsmuster auf unphysiologisch arbeitendes Gewebe. Es kommt so zu einer Optimierung der Versorgung und Entsorgung des Bindegewebes, zur Normalisierung von Stoffwechselprozessen und zu einer Regeneration des Pferdekörpers.
Die wissenschaftliche Grundlage schaffte in den 1970er Jahren Herr Prof. Nasarov, indem er Ansätze fand, die Muskelfunktionalität durch niederfrequente mechanische Stimulation zu beeinflussen. Dieses Verfahren nannte er BMS ("Biomechanische Stimulation"). Die Neuromuskuläre Stimulationstherapie ist die Weiterentwicklung dieses Verfahrens. Ausgehend davon, dass jeder Körper bestimmten Rhythmen unterliegt (Herzrhythmus, Atemrhythmus usw.), ist dies eine Methode die die Selbstheilungsprozesse des Organismus aktiviert.

Damit alle Prozesse im Körper gut funktionieren ist eine gute Versorgung und Entsorgung der Körperzellen in den verschiedenen Geweben unabdingbar.
Im Rahmen einer Studie der Uni Erlangen wurde festgestellt, dass jede Zelle eine spezifische Zellschwingung hat und durch Krankheit, Verletzung oder Beanspruchung kann es dazu kommen, dass die Zellschwingung vermindert ist und so Versorgung und Entsorgung nicht mehr ausreichend gewährleistet ist.
Es kommt zu einer gestörten Mikrozirkulation und so können unspezifische, schmerzhafte Prozesse entstehen die sich zum Beispiel in Symptomen äußern können wie Verspannungen, Schmerzen, Bindegewebsverfestigungen, Muskelverhärtungen und ähnlichem.
Längerfristig unbehandelt kann dies dazu führen dass Schäden auftreten am Bewegungsapparat, d.h. Muskeln, Sehnen, Bänder, Knorpel oder Nerven können Schaden nehmen und im schlimmsten Fall wird aus einem Reitpferd ein Rentner.
Die neuromuskuläre Stimulationstherapie (NeuroStim) kann sowohl präventiv als auch regenerativ eingesetzt werden zur Behandlung von Erkrankungen und Problemen am Nerven-, Stütz- und Bewegungssystem.
Dabei liegt der Schwerpunkt auf den Zellen der Skelettmuskulatur, da diese ca. 45% der Körpermasse ausmachen.
Der Schwingkopf des Gerätes überträgt, spezifisch eingestellt, Schwingungen auf die zu behandelnden Areale und dadurch wird dort die Zellversorgung und -entsorgung angeregt und wieder ins physiologische Gleichgewicht gebracht.
Eine Verschiebung des Säure-Basen-Haushalts setzt beispielsweise die Leistungsfähigkeit von Nerven- und Muskelzellen herab.
Mittels NeuroStim-Therapie wird die Versorgung und Entsorgung der Zellen verbessert, die Mikrozirkulation und das lymphatische System wird angeregt, der Muskeltonus reguliert und die Gleitfähigkeit des Bindegewebes gegenüber den umliegenden Geweben verbessert.
Der Körper kommt wieder ins Gleichgewicht durch zellbiologische Regulation.

In meiner täglichen Praxis nutze ich das NeuroStim sehr gerne und mit großem Erfolg. Ich berate Sie gerne zu den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten, sprechen Sie mich jederzeit gerne an!

 
Die Wirkungen der Neuromuskulären Stimulationstherapie (NeuroStim, NST) sind unter anderem:
  • Entsorgung von Stoffwechselprodukten und Förderung des venösen Abflusses
  • Anregung des Lymphflusses
  • Anregung der Zellmatrix
  • Förderung des arteriellen Zuflusses
  • Allgemeine Stoffwechselaktivierung
  • Detonisierung der Gewebespannung von Haut, Muskeln und Sehnen
  • Tonisierung zur Anregung des Gefäßdurchflusses
  • Mobilisierung des Bewegungsraumes
  • Beeinflussung der Nerven zur Behandlung von Schmerzzuständen


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